Oh du süße Schokolade.

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Wer sagt, es gibt keine super leckeren veganen Schokoladen, der darf sich jetzt freuen! 😉


Beim diesmaligen Wocheneinkauf hab ich mal wieder mein Schokoladenlager aufgefüllt.

Und da ich sehr von diesen Schokoladen überzeugt bin, dachte ich, ich mach einfach mal einen kurzen Erfahrungsbericht darüber, damit ihr eure Schokoladensucht auch erliegen könnt.

  1. Rittersport Dunkle Vollnuss Amaranth: Einfach super lecker. Ich weiß damit kann man nicht so viel anfangen, aber kennt ihr dass, wenn man es einfach nur richtig lecker findet? Bei den Nüssen handelt es sich tatsächlich um ganze knackige Haselnüsse (21%). Wenn man ein Stückchen isst, knackt man erst einmal die Nuss auf und es wird sehr haselnussig, dann kommt der schmelzende Schokoladengeschmack und abschließend noch eine Mischung aus den gehackten Haselnüssen und dem crunchigen Amaranth-Crisps (4%)! LECKER!  Neben diesen Zutaten sind noch folgende enthalten: Kakao (mind. 50%), Zucker, Kakaobutter, Amaranthmehl (4%) und Lecithine aus Soja. (Kann Spuren von Erdnüssen, anderen Schalenfrüchten, Gluten, Milch und Sesam enthalten).
  2. Rittersport Dunkle Mandel Quinoa: Beim ersten Kauen kommt erst mal ein Aroma von gebrannten Mandeln direkt gemischt mit dem leicht bitteren Geschmack der Halbbitter-Schokolade. Super interessanter Geschmack. Schmeckt ein bisschen weniger süß wie die obige Schokolade, aber dennoch sehr lecker mit einem gewissen Charakter ;). Den Quinoa schmeck ich jetzt nicht direkt raus, gibt aber auch hier der Schokolade dieses crunchige, was ich so sehr liebe! Hier sind die Zutaten: ganze Mandeln (21%), Haselnussmasse (5%), Quinoa-Crisp (3%), Kakao (mind. 50%), Kakaobutter, Zucker, Quinoamehl (3%) und Soja Lecithine. (Kann Spuren von Erdnüssen, anderen Schalenfrüchten, Gluten, Milch und Sesam enthalten).
  3. GEPA Vegane Schokolade Haselnuss: Diese schmilzt ein bisschen weniger schnell im Mund, hat dafür aber einen leichteren Geschmack als die beiden Rittersports. Auch bei dieser schmeckt man diese leckeren und knusprigen Haselnussstückchen heraus. Am Ende schmeckt sie etwas süßer als die Rittersports. Was ich bei der Schokolade sehr mag ist, dass sie schön flach ist und eben dadurch nicht gleich so viel im Mund hat. Hier muss auch noch erwähnt werden, dass es fairtrade, Bio (Naturland) ist und die Verpackung aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Also aus der Sicht die weitaus bessere Entscheidung. Zutaten: Rohrohrzucker, Kakao (mind. 44%), Kakaobutter, Haselnüsse gehackt (8%), Haselnussmark, Reisdrinkpulver, Vanilleextrakt. (Kann Spuren von anderen Schalenfrüchten, Milch und Gluten enthalten).

Und das waren auch schon meine aktuellen Favoriten!

Habt ihr auch schon eure veganen Lieblinge gefunden und könnt mir welche empfehlen?

Liebe Grüße

Eure Natalie

I am so sorry.

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Because of a current situation…

Dear fishes, I am so sorry.

I am sorry that you have to suffer just for our entertainment in all of these way too small glass tanks.

I am sorry that we don’t stop to pollute your oceans, your enviroment.

I am sorry that we eat you, not for survival reasons, just for the short time of enjoying the taste of you.

I am sorry that we put you in glass tanks just because you are so beautiful with all your shiny colours.

I am sorry for this kind of stupidness of the human beings.

I hope that one day this will end. That everyone finally open their eyes and see what the humans are destroying.

I will believe in it, with all my heart.


 

Eure Natalie

Die „gute“ Milchindustrie.

 

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Hafermilch

Schwarz-weiß gefleckte glückliche Kühe auf einer saftig-grünen Wiese an einem sonnigen Frühlingstag. Dieses Bild sehen wir im Fernsehen, auf Großplakaten, Zeitschriften, Milchpackungen und Käsepackungen. Das ist das Bild, welches wir sehen wollen. Das ist das Bild, dass wir glauben, dass der Realität entsprechen muss. Das ist das Bild, dass die Industrie uns glauben lassen will. Das ist das Bild, dass von klein auf uns anerzogen wird. Denn das ist doch das richtige Bild oder?

Vielleicht ist dir gerade aufgefallen, dass immer nur das Wort Bild genannt wird. Ein Bild. Bedeutet das vielleicht, dass du es vielleicht noch gar nicht in der Realität gesehen hast?


Eine kurze Aufklärung:

Rinder sind sehr soziale Tiere und damit sehr familiär und leben in Herden von ca. 20 Tieren. Die weiblichen Rinder tragen ihr Kleines 9 Monate aus und gebären es anschließend, genauso wie wir Menschen. Das Junge wird gestillt, bis es in der Lage ist selbst sich zu ernähren, das geschieht ca. ab 10 Monaten. Hierbei ensteht eine sehr innige Beziehung, genau wie bei Menschenmutter und ihrem Baby. Jungtiere sind sehr verspielt und schließen in dieser Altersperiode Freundschaften, die sogar im Erwachsenenalter aufrechterhalten werden. In ihrer natürlichen Laufbahn bewegen sie sich pro Tag an die 10 Stunden und legen dabei mehrere Kilometer weg, um immer frisches, saftiges Gras zu mampfen. Durch die Massentierhaltung ist ihnen die Ausführung keiner einzigen natürlichen Lebensweise mehr möglich.

In der Industrie spricht man nicht von glücklichen, familären Kühen. Man betrachtet sie als ertragreiches Produkt, daher werden diese je nach Produktionsbereich einkategoriert: Zweinutzungsrassen, Milchnutzungsrassen, Fleischrassen.


In diesem Artikel werden wir uns auf die Milchnutzungsrassen fokussieren.

In Deutschland leben knapp 12,4 Millionen Rinder, davon sind ca. 4,2 Millionen Milchkühe. Einen Einblick, was mit diesen Milchkühen passiert und unter welchen Bedingungen sie leben, werde ich hier so kurz wie möglich geben.

1.Haltung: In den Ställen gibt es Fress-/ Liege-/ und Melkbereiche, sowie Laufgänge zur Fortbewegung. Auslaufflächen sind so gut wie nie vorhanden. Der Futtergang befindet sich in der Stallmitte, um daran zu kommen, müssen die Tiere ihre Köpfe durch Metallstangen stecken. Die Liegeboxen befinden sich in nächster Nähe und sind mit Gummimatten bestenfalls ausgelegt. Die Boxen werden zueinander abgegrenzt, sodass die Tiere sich nicht quer legen können. Auch verhindert die Enge, dass die Tiere nicht weit genug aus den Boxen heraus stehen können und koten so beim Fressen auf ihre eigene Liegeflächen. Wie man sich vorstellen kann, kann dies zu erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen führen.

Der nächste Gefahrenbereich stellen die Laufgänge her. Diese sind durch den ganzen Dreck sehr rutschig. Die Tiere verstehen das und laufen dadurch entweder gar nicht mehr oder nur sehr langsam, um sich nicht zu verletzen. Selten werden die Ställe mit automatischen Mistreinigern gereinigt, und wenn, stellt dies eine große Gefahr dar, da die Kühe erst lernen müssen dem Gerät auszuweichen und es kommt dadurch zu starken Verletzungen. Vor allem dann, wenn die Kühe zu schwach sind, auf dem Boden liegen und nicht mehr ausweichen können.

2. Milchproduktion: Eine Kuh im natürlichen Umfeld gibt für ihr Kalb ca. 8 Liter Muttermilch am Tag. In der heutigen Massentierhaltung produziert eine Milchkuh bis zu 50 Liter Milch am Tag und das nur für die Menschen, das Kalb sieht davon gar nichts. Das entspricht 10.000 – 15.000 Liter Milch pro Kuh im Jahr. Wir erinnern uns, die Kuh versorgt ihr Kalb ca. 10 Monate mit Milch, also auf das Jahr gerechnet ca. 2.400 Liter. Wobei das Kalb sich nicht nur 10 Monate von Muttermilch ernährt und genauso wie Menschenbabys ab einem gewissen Zeitpunkt im Austausch andere Nahrung aufnimmt.

3. Folgen der Züchtung: Wir kennen alle die großen Euter der Kühe. Diese können mittlerweile aber so groß werden, dass die Kühe nicht mehr laufen können. Dabei muss ich mir immer vorstellen, was das bedeutet. Stellt euch also eine Frau vor, mit einem so großem Busen, dass ihr nichts mehr anderes übrig bleibt, als zu liegen. Doch das ist noch nicht alles: Lahmheiten, Euterentzündungen, Reproduktionsstörungen und Stoffwechselkrankheiten gehören zu den sehr vielen Krankheiten, die dadurch entstehen. Das Gremium für Tiergesundheit und Tierschutz der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt diesen Zusammenhang.

4. Lebensdauer: Diese extreme Überzüchtung dieser Tiere führt dazu, dass der Körper diese Anstrengungen nicht mehr standhalten kann und oft nach nur 4,5 Jahren nicht mehr ertragreich genug sind. In dieser Zeit hatten sie zwei Laktationen, also eigentlich genau genommen zweimal Kälbchen geboren und im gleichem Moment gesehen, wie diese ihnen entnommen werden, während sie zu schwach waren, um irgendetwas daran ändern zu können. Und es ist nicht so, dass diese Kühe dann wenigstens in Ruhe gelassen werden, nein, nach dem man sie körperlich ausgebeutet hat und große psychische Leiden hinzugefügt hat, werden sie abschließend geschlachtet. Und das Fleisch landet dann bei McDonalds und BurgerKing zu Billigpreisen.

5. Schlachtung: In Deutschland wurden 2016 ca. 1,3 Millionen Milchkühe geschlachtet. Doch bis zu diesem Zeitpunkt, kommen auf die Kühe noch erhebliche Qualen zu. Der Transport zwischen Stall und dem Schlachthof dauert oft stundenlang. Nach Ankunft werden die Tiere in einen Wartebereich getrieben. Hier ist das Wort „getrieben“ von großer Bedeutung. Diese Tiere laufen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr freiwillig weiter, denn sie wissen mittlerweile sehr genau, was ihnen bevorsteht, wenn sie weiter gehen. Der Einsatz von Elektrotreibern und jegliche Art des Zufügens von Schmerz ist zwar verboten, doch kommen diese Sachen immer wieder zum Einsatz. Allerdings dürfen die Tiere mit Elektroschocks in die Betäubungsanlagen gedrängt werden. Den weiteren Vorgang der Schlachtung lasse ich hier nun bewusst raus, denn das zusammenzufassen fällt mir gerade zu schwer und man muss nur sich Earthlings anschauen oder im Internet danach suchen und man stößt bei Weitem auf genug Informationen.

6. Schlachtung von trächtigen Kühen: Die Milchkühe die während der Trächtigkeit zu schwach oder zu krank werden, werden ebenfalls zum Schlachthof versendet. Doch vergessen wir hier bei, dass neben der Milchkuh zusätzlich noch das Kalb in ihrem Bauch umgebracht wird. Die Zahl beläuft sich auf 180.000 Kühen pro Jahr. Dabei sterben die ungeborenen Föten langsam durch Sauerstoffmangel, jedoch erst nach dem Tod der Mutter.


Hinweis: Die von mir aufgezählten Fakten sind nur eine sehr geringe Anzahl an Fakten, die man finden kann. Nur eine wirklich geringe Anzahl. Doch ich wollte mit diesem Artikel so kurz wie nur irgendwie möglich auf die Wichtigkeit des Themas hinweisen. Auch wenn es bei Weitem nicht die Grausamkeit darstellt, die in den Ställen und Schlachthäusern herrschen. 

 

Wenn euch jedoch mein Beitrag die Augen etwas geöffnet hat und ihr mehr sachliche Informationen wollt, empfehle ich euch den Artikel der Albert-Schweitzer-Stifung: Hier geht es zum Artikel.  Und ich verlinke euch auch wieder die Rede von Gary Yoroufsky, der auch dieses Thema aufgreift und sehr gut darstellt, sowie ein Video über einen Milchkuhstall zeigt, der die Brutalität, die dort herrscht, verdeutlicht: Hier geht es zu dem Video.


Quellen:

https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/milchkuehe

https://vebu.de/tiere-umwelt/massentierhaltung-ausbeutung-von-tieren/kuehe-kuhhaltung-in-der-milchproduktion/

 

Liebe Grüße,

Eure Natalie

 

 

 

Plötzlich vegan – Tierische Produkte sofort wegwerfen?

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Restprodukte

Für mich ein definitives NEIN!

Vorab solltest du dir klar sein: Diese Produkte sind bereits gekauft und hat schon ein entsprechendes Signal an die Wirtschaft gesendet, daran ist nichts mehr zu ändern.

Ich kann es verstehen, dass du nun alle tierischen Produkte loswerden willst, da du dich nun dazu entschlossen hast. Dennoch finde ich, dass es das Ganze nicht besser macht, wenn noch gute Lebensmittel in dem Müll landen, auch wenn es sich nun dabei um Produkte mit tierischem Inhalt handelt.

Auch für die Umwelt und aufgrund unserer Wegwerfgesellschaft ist es daher aus meiner Sicht absolut in Ordnung die Lebensmittel, die man noch zuhause in den Schränken hat, ohne schlechtes Gewissen aufzubrauchen.

Denn:

  • Auch wenn es hart klingt, aber leider haben die Tiere dafür schon leiden müssen. Lass es nicht auch noch komplett wertlos werden.
  • Die Studie „Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland“ der Universität Stuttgart hat 2012 ermittelt, dass in Deutschland rund 82 Millionen Tonnen an Lebensmittel einfach in den Müll landen. 82 Millionen, das ist fast eine Tonne pro Person.
  • Da du dir ja die Produkte bewusst gekauft hast, heißt das ja auch, dass sie dir schmecken. Somit haben Sie ja noch einen Nutzen für dich.
  • Auch ist ein so radikaler Wandel auch der eher schwierige Weg um langfristig nicht das Gefühl zu haben, auf zu viel verzichten zu müssen. Lieber langsam hineinwachsen als wieder rückfällig zu werden und dadurch enttäuscht über sich selbst zu sein.

Aber letztendlich ist das natürlich eine Entscheidung, die du für dich selbst finden musst. Ich bin mir sicher, du wirst den Weg für dich finden! 🙂

Ich hoffe, ich konnte dir dabei helfen.

Liebe Grüße

Eure Natalie

 

Mein Start in den Veganismus.

Nein, es war kein Neujahrsvornehmen. Es war auch nichts, was ich mir bewusst vorgenommen hatte. Es war mehr ein Prozess.

Ich kann mich noch genau an dem Moment erinnern, an dem meine „Scheuklappen“ das erste Mal nicht mehr mir so die Sicht auf die Wahrheit genommen haben. Mein Freund und ich haben uns an dem Tag extra die „guten“ Bio-Huhn-Schenkel bei dem Metzger „unseres Vertrauens“ geholt. Es war teuer, aber hey „immerhin hat das Huhn dann bestimmt nicht gelitten“.

Wir haben eine leckere Marinade zubereitet, die Schenkel damit bepinselt und im Ofen kross gegrillt. Es duftete so lecker!

Beim Essen gab es dann plötzlich einen Bruch in mir. Plötzlich kamen mir Bilder und Gedanken in den Kopf, was ich denn da eigentlich wirklich esse?

Ein totes Huhn, einen Kadaver, nur damit ich diesen tollen Fleischgeschmack genieße? Irgendwie war es plötzlich nicht mehr das Gleiche, dass Stück Hühnchen vor mir zu sehen. Plötzlich tat mir das Huhn Leid. Plötzlich fühlte es sich falsch an. Plötzlich wollte ich das nicht mehr.

Uns so begann es. Die Scheuklappen des Marketings, dass uns aufdoktriniert: „Fleisch ist gesund! Milch ist gesund! Eier sind gesund! Bei der Produktion geht es den Tieren super! Tiere sterben nur für die Menschen, so ist die Natur!“, bröckelten immer weiter von meinem Kopf.

Viele Berichte, viele Videos, Seiten auf Instagram und die zahlreichen Filme, die einem sehr eindeutig die Wahrheit vermitteln, führten dazu, dass ich bereits nach 2 Monaten nicht mehr nur kein Fleisch mehr essen wollte, sondern auch alle anderen tierischen Produkte nicht mehr kaufen wollte. Der Wirtschaft zeigen, dass ich das nicht mehr brauch. Dass es nicht nötig ist für mich Tiere leiden zu lassen.

Zu 100% überzeugt hat mich dann letztlich die Rede von Gary YourofskyDieser Mann bringt alles argumentativ so gut auf den Punkt, was eigentlich wirklich abgeht. Nehmt euch mal die Zeit dafür, es ist es wirklich wert.

Und so begann es, dass ich nun ins Jahr 2018 mit einer inneren Totalveränderung gestartet bin. Und eins kann ich bereits sagen – Es fühlt sich so gut an und ist aus meiner Sicht, dass einzige Richtige für eine friedvollere Welt!

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Liebe Grüße

Eure Natalie