Mein Start in den Veganismus.

Nein, es war kein Neujahrsvornehmen. Es war auch nichts, was ich mir bewusst vorgenommen hatte. Es war mehr ein Prozess.

Ich kann mich noch genau an dem Moment erinnern, an dem meine „Scheuklappen“ das erste Mal nicht mehr mir so die Sicht auf die Wahrheit genommen haben. Mein Freund und ich haben uns an dem Tag extra die „guten“ Bio-Huhn-Schenkel bei dem Metzger „unseres Vertrauens“ geholt. Es war teuer, aber hey „immerhin hat das Huhn dann bestimmt nicht gelitten“.

Wir haben eine leckere Marinade zubereitet, die Schenkel damit bepinselt und im Ofen kross gegrillt. Es duftete so lecker!

Beim Essen gab es dann plötzlich einen Bruch in mir. Plötzlich kamen mir Bilder und Gedanken in den Kopf, was ich denn da eigentlich wirklich esse?

Ein totes Huhn, einen Kadaver, nur damit ich diesen tollen Fleischgeschmack genieße? Irgendwie war es plötzlich nicht mehr das Gleiche, dass Stück Hühnchen vor mir zu sehen. Plötzlich tat mir das Huhn Leid. Plötzlich fühlte es sich falsch an. Plötzlich wollte ich das nicht mehr.

Uns so begann es. Die Scheuklappen des Marketings, dass uns aufdoktriniert: „Fleisch ist gesund! Milch ist gesund! Eier sind gesund! Bei der Produktion geht es den Tieren super! Tiere sterben nur für die Menschen, so ist die Natur!“, bröckelten immer weiter von meinem Kopf.

Viele Berichte, viele Videos, Seiten auf Instagram und die zahlreichen Filme, die einem sehr eindeutig die Wahrheit vermitteln, führten dazu, dass ich bereits nach 2 Monaten nicht mehr nur kein Fleisch mehr essen wollte, sondern auch alle anderen tierischen Produkte nicht mehr kaufen wollte. Der Wirtschaft zeigen, dass ich das nicht mehr brauch. Dass es nicht nötig ist für mich Tiere leiden zu lassen.

Zu 100% überzeugt hat mich dann letztlich die Rede von Gary YourofskyDieser Mann bringt alles argumentativ so gut auf den Punkt, was eigentlich wirklich abgeht. Nehmt euch mal die Zeit dafür, es ist es wirklich wert.

Und so begann es, dass ich nun ins Jahr 2018 mit einer inneren Totalveränderung gestartet bin. Und eins kann ich bereits sagen – Es fühlt sich so gut an und ist aus meiner Sicht, dass einzige Richtige für eine friedvollere Welt!

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Liebe Grüße

Eure Natalie

Ich stelle mich vor.

bio
Spanien 2017

Ein Hallo an dich und schön, dass du hier her gefunden hast. Ich heiße Natalie und lebe aktuell in der Nähe der verträumten Stadt Bamberg.

Nach meiner Ausbildung als Marketingkommunikationskauffrau und einem Jahr als angehende Projektmanagerin, habe ich festgestellt, dass ich durch diese Arbeit keine Erfüllung in meinem Leben finden kann. Deshalb entschied ich mich für ein Studium, dass mir bestmöglich meinen Horizont erweitert und die Augen öffnet – und zwar mit der Soziologie, die Lehre der Gesellschaft.
Und was soll ich sagen, es hat geklappt. Ich habe viele neue Seiten an mir, sowie Stärken und Schwächen und eine neue Art der Wahrnehmung kennengelernt.

Dies führte zu meinem Drang mehr über die Dinge, die um mich herum geschehen, zu erfahren und diese nicht nur hinzunehmen.
Nach vielen langen kritischen Texten über Themen der Umwelt, der Nachhaltigkeit, Ernährung, Selbstachtung u.v.m., wurde mir klar, dass ich mein Leben, wie ich es bisher gelebt hab, von Grund auf überarbeiten muss. (Vielleicht wäre ein wollen an dieser Stelle geeigneter. Aber rückblickend würde ich es doch als ein „musste“ beschreiben). Gut möglich, dass ich ein klassisches Millennial-Problem durchlebe, aber so soll es dann eben sein.

Neben einem Leben als Veganer, habe ich mich zusätzlich entschlossen möglichst nachhaltig und mit mehr Selbstachtung, Empathie und Schönheit im Detail durchs Leben zu gehen. Diese einschneidende Entwicklung fing Ende 2017 an und ich entdecke immer mehr Dinge, dich in meinen Alltag abwandeln oder integrieren möchte. Sei es etwas an meinem Verhalten, meinen Handlungen oder Emotionen, für dich ich mehr Platz in meinem Leben schaffen möchte.

Über die Dinge, die mir oft zusammenhangslos durch den Kopf jagen, zu sprechen, hat mir bisher immer sehr geholfen etwas Klarheit zu schaffen. Nicht zuletzt auch aufgrund von dadurch entstandenen anregenden Diskussionen. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich diesen Blog eröffnet hab. Um meine Ansichten zu teilen und auch andere Meinungen und Erfahrungen zu lesen.

Ich möchte mich nicht in die obligatorischen Social Media Kategorien einordnen, deshalb folgt auch keine kleine Info, um was es sich genau bei meinem Blog handelt 🙂

Ich hoffe, der ein oder andere kann sich vielleicht auch in meine Gedankenwelt einfühlen und vielleicht auch seine Meinung mit den Lesern teilen. Das würde mich sehr sehr freuen!

Liebe Grüße

Eure Natalie